Immobilienfinanzierung: Wie du deine Wohnung oder das Haus wirklich bezahlst

Wenn du eine Immobilie kaufst, geht es nicht nur um den Kaufpreis. Immobilienfinanzierung, die Gesamtheit aller finanziellen Schritte, die nötig sind, um eine Immobilie zu erwerben und zu halten. Also auch die Steuern, die Kredite, die Fördermittel und all die Kosten, die du oft erst nach dem Unterschreiben bemerkst. Viele denken, sie brauchen nur einen Kredit – aber das ist wie beim Auto kaufen: Du kaufst nicht nur den Wagen, sondern auch Versicherung, Steuer und Tanken. Bei einer Wohnung oder einem Haus sind es bis zu 14 Prozent des Kaufpreises an Nebenkosten – und das ohne Renovierung.

Du kannst nicht einfach loslegen. Grunderwerbsteuer, eine Steuer, die jeder Käufer in Deutschland zahlt, abhängig vom Bundesland und dem Kaufpreis ist oft der größte unerwartete Posten. In einigen Bundesländern liegt sie bei über 6 Prozent – das sind bei 300.000 Euro schon 18.000 Euro mehr. Dann kommen Notarkosten, Maklerprovision, Grundbucheintrag – und das ist erst der Anfang. Wer das nicht im Kopf hat, landet schnell in der finanziellen Zwangslage. Und dann gibt es noch Fördermittel Sanierung, z.B. vom Staat über die KfW, die dir bis zu 70 Prozent der Kosten für energetische Modernisierungen übernehmen können. Das ist kein Bonus, das ist ein Muss, wenn du langfristig sparen willst. Wer heute sanieren will, sollte nicht nur schauen, wie viel er leihen kann – sondern wie viel er zurückbekommt.

Die meisten Menschen unterschätzen, wie sehr Nebenkosten Immobilienkauf, alle zusätzlichen Ausgaben, die neben dem Kaufpreis anfallen – von Steuern bis zu Versicherungen die Realität prägen. Ein Haus mit 400.000 Euro Kaufpreis kostet dir mit Nebenkosten schnell 460.000 Euro. Und wenn du danach noch die Heizung tauschen willst, brauchst du nochmal 20.000 bis 30.000 Euro. Kein Wunder, dass viele nach dem Kauf feststellen: Ich kann nicht mehr sanieren. Aber du kannst das vermeiden. Mit klaren Zahlen, einem Puffer von 25 Prozent und dem Wissen, wo du Fördermittel bekommst. In den folgenden Artikeln findest du genau das: konkrete Checklisten, Kostenaufstellungen, Tipps zur KfW-Antragstellung und Erklärungen, was du wirklich brauchst – ohne Theorie, ohne Flunkereien. Nur das, was zählt.

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